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Absorption:
absorption

Schwächung von Strahlung beim Durchgang durch Materie infolge Wandlung in andere Energieformen, z.B. in Wärmeenergie.

Akzeptanzwinkel:
acceptance angle

Größtmöglicher Winkel unter dem das Licht im Bereich des LWL-Kerns auf die Stirnflache einfallen kann, so dass es sich noch im LWL-Kern ausbreiten kann.

Anschlussfaser:
pigtail

Kurzes Stück eines Lichtwellenleiters mit einseitig konfektioniertem LWL
Stecker zum Anspleißen an LWL-Kabel oder zur Kopplung optischer Bauelemente (z. B. einer Laserdiode) mit einem Stecker.

Arbeitsplatz:
working area

Bereich in einem Gebäude, in dem die Mitarbeiter an Endeinrichtungen arbeiten.

Arbeitsplatzfläche:
workbench

Die Mindestgebäudefläche, die für einen Mitarbeiter vorgesehen ist.

Auflösungsvermögen:
resolution

Abstand zwischen zwei Ereignissen, bei welchem das Rückstreumess-
gerät das zweite Ereignis noch exakt erkennen und deren Dämpfung messen kann.

Bandbreite:
bandwidth

Die Frequenz, bei welcher der Betrag der Übertragungsfunktion(bezogen auf die Lichtleistung) eines Lichtwellenleiters auf die Hälfte des Einspeisewertes abgefallen ist.

Bandbreite-Längen-Produkt:
bandwidth length product

Die Bandbreite eines Lichtwelllenleiters ist annähernd umgekehrt proportional zu seiner Länge. Das Bandbreite-Längen-Produkt ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Übertragungseigenschaften von Multimode-LWL.

Beschichtung:
primary coating

Die erste Kunststoffschicht die bei der Faserherstellung auf das Glas aufgebracht wird; sie dient zur Versiegelung der Glasoberfläche.

Biege-Verlust:
bend loss

Zusätzliche Dämpfung, die durch Mikro- oder Makrobiegungen entsteht. Ein erhöhter Biegeverlust kann bei der Kabelherstellung entstehen oder durch ungünstige Kabelführung verursacht werden.

Brechung:
refraction

Richtungsänderung, die eine Lichtwelle erfährt, wenn sie aus einem Medium in ein anderes Medium Übertritt und die Brechzahlen in den beiden Medien unterschiedlich sind.

Brechungsindex:
refractive index

Faktor, um den die Ausbreitungsgeschwindigkeit in der LWL- Faser kleiner ist, als die Vakuumlichtgeschwindigkeit. Sie ist von der Übertragungswellenlänge abhängig

Brechzahldifferenz:
refractive index difference

Unterschied zwischen der größten im Kern eines Lichtwellenleiters auftretenden Brechzahl und der Brechzahl im Mantel. Die Brechzahldifferenz ist maßgebend für die Größe der numerischen Apertur
des Lichtwellenleiters.

Brechzahlprofil:
refractive index profile

Verlauf der Brechzahl über der Querschnittsfläche des LWL-Kerns

Chromatische Dispersion:
chromatic dispersion

Impulsverbreiterung im Lichtwellenleiter, die durch unter-schiedliche Geschwindigkeiten der einzelnen Wellenlängenanteile des Lichtsignals hervorgerufen wird. Sie ist im Singlemode-LWL die maßgebende Dispersionsart und setzt sich aus der Materialdispersion und der Wellenleiterdispersion zusammen.

Dämpfung:
attenuation

Verminderung der optischen Signalleistung im Lichtwellenleiter durch Streuung, Absorption oder Modenkonversion oder an den Koppelstellen (Stecker, Spleiß).

Dämpfungskoeffizient:
attentuation

Ist die auf die Faserlänge bezogene Dämpfung. Der Dämpfungskoeffizient wird in dB/km angegeben.

Dämpfungs-Totzone:
attenuation blind area

Minimaler Abstand von einem reflektierenden Ereignis, um die  Dämpfung eines nachfolgenden Ereignisses messen zu können.

Laufzeitdifferenz (DMD):
differential Mode Delay

Laufzeitunterschiede zwischen den Moden, tritt bei Mischung von unterschiedlichen Fasertypen (OVD- und IVD) im Gigabit-Ethernet auf.
Es wirkt sich schädlich auf das Bandbreiten-Längen-Produkt aus.

Dispersion:
dispersion

Streuung der Gruppenlaufzeit in einer Faser. Infolge der Dispersion  erfahren die Lichtimpulse eine Verbreiterung und begrenzen dadurch die Übertragungsrate.

Dispersionsverschiebung:
dispersion-shifted fiber

Faser mit verschobenem Nulldurchgang des Koeffizienten der DSF chromatischen Dispersion (G.653). Der Nulldurchgang liegt beim DSF bei 1550nm. Diese Faser hat bei 1550nm sowohl eine minimale chromatische Dispersion als auch eine minimale Dämpfung.

Einfügemessung:
insertion loss

Methode zur Dämpfungsmessung, bei der die zu messende LWL- Strecke in eine Referenzstrecke eingefügt wird.

Einkoppelwirkungsgrad:
launch efficiency

Gibt an, mit welchen Wirkungsgrad ein optischer Sender an eine Faser angekoppelt werden kann. Der Einkoppelwirkungsgrad ist das Verhältnis von Eingangs- zur Ausgangsleistung.

Ereignis-Totzone:
two-point blind area

Minimaler Abstand zwischen zwei reflektierenden Ereignissen, um die Entfernung des zweiten Ereignisses noch messen zu können.

Etagenverteiler:
floor distribution

Verteiler, der zur Verbindung von Tertiärkabeln, anderen Teilsystemen der Verkabelung und aktiven Geräten benutzt wird (siehe informationstechnischer Verteilerraum).

Faser:
fibre, fiber

Aus dem englischen Sprachraum übernommene Bezeichnung für eine LWL-Faser.

Faserbändchen:
ribbon fiber

Verbund von mehreren Fasern mit Primärcoating, die ähnlich einem über Flachbandkabel durch einen gemeinsamen Mantel zusammengehalten werden.

Faserhülle:
fiber buffer

Besteht aus einem oder mehreren Materialien, die als Schutz der Einzelfaser vor Beschädigung verwendet werden.

Ferrule:
ferule

Führungsstift bei LWL•Steckverbindern, in den der Lichtwellenleiter fixiert wird. Die Ferrulen werden aus korrosionsstabilen- und abriebfesten Materialien gefertigt. Vorrangig kamen in der Vergangenheit Arcap oder Wolframkarbid, heute Zinkoxid-Keramiken zum Einsatz. Kunststoffe haben sich nur für einfache Anwendungen durchgesetzt.

Fiber-to-the-Home:

Verbringung des Lichtwellenleiters bis in das Haus.

Fiber-to-the-Desk:

Verbringen des Lichtwellenleiters bis zum Arbeitsplatz.

Fresnelreflexion:
fresnel reflection

Reflexion an einer Störung im Brechzahlverlauf.

Fresnelverluste:
fresnel reflection loss

Verluste infolge Fresnelreflexionen.

Geisterreflexionen:
ghosts

Störungen im Rückstreudiagramm infolge von Mehrfachreflexionen auf der LWL-Strecke.

Geräteanschlusskabel:
connection cable

Kabel, das den informationstechnischen Anschluss mit der Endeinrichtung verbindet.

Geräteverbindungskabel:
interconnection cable

Kabel, mit dem Geräte an den Verteiler angeschlossen werden.

Geschirmtes Kabel:
shielded cable   

Anordnung eines oder mehrerer symmetrischer Verseilelemente (Paare oder Sternvierer), die von einem gemeinsamen Schirm umgeben ist und einen gemeinsamen Mantel oder Hülle hat.

Gradientenprofil:
graded index profile

Brechzahlprofil eines Lichtwellenleiters, das über der Querschnittsfläche des LWL-Kerns stetig, meistens parabelförmig, von innen nach außen abnimmt.

Grenzwellenlänge:
cutoff wavelength

Die kürzeste Wellenlänge, bei der die Grundmode des Lichtwellenleiters  als einzige ausbreitungsfähig ist. Um den Einmodenbetrieb zu erzielen, muss die Grenzwellenlänge kleiner sein, als die Wellenlänge des zu übertragenden Lichts.

Grenzwinkel:
critical angle

Der Einfallswinkel eines Lichtstrahles beim Übergang aus einem Medium mit höherer Brechzahl in ein Medium mit niedrigerer Brechzahl, wobei der Brechungswinkel 90° ist. Wird der Grenzwinkel überschritten, ist eine Lichtübertragung in der Faser nicht mehr möglich.

Hausübergabepunkt:
point of hand over

Einrichtung, die alle notwendigen mechanischen und elektrischen Leistungsmerkmale aufweist und den einschlägigen Vorschriften entspricht, um Nachrichtenkabel in ein Gebäude einzuführen.

Hybridkabel:
hybrid cable

Kombination von zwei oder mehr Kabelbündeln oder Kabeln unterschiedlichen Typs oder unterschiedlicher Kategorie in einem gemeinsamen Mantel. Es kann einen gemeinsamen Schirm aufweisen.

Informationstechnischer Anschluss:
IT interconnection

Ortsgebundene Steckvorrichtung, an der das Tertiärkabel endet. Der informationstechnische Anschluss bildet die Schnittstelle zur Geräteanschlussverkabelung.

Informationstechnischer Verteilerraum:
IT interconnection area

Ein abgeschlossener Ort, an dem informationstechnische Einrichtungen, Kabelauflegepunkte und Verteiler untergebracht sind. Der informationstechnische Verteilerraum ist der Ort, an dem die Teilsysteme der Tertiär- und Sekundärverkabelung miteinander verbunden werden.

Kabel mit geschirmten verdrillten Paaren:
shielded twisted pair cable

Ein Kabel mit elektrischen Leitern, das aus einem oder mehreren individuell geschirmten Verseilelementen besteht. Es kann einen gemeinsamen Schirm           haben; in diesem Fall spricht man von einem Kabel mit geschirmten Verseilelementen.

Kabel mit ungeschirmten verdrillten Paaren:
unshielded twisted pair cable

Kabel mit elektrischen Leitern, das aus einem oder mehreren ungeschirmten Verseilelementen besteht. Anmerkung: Es kann auch einen gemeinsamen Schirm haben; in diesem Fall spricht man von einem geschirmten Kabel mit ungeschirmten verdrillten Paaren.

Kabel:
cable

Ein oder mehrere Kabelbündel desselben Typs und derselben Kategorie in einem gemeinsamen Mantel. Es kann einen gemeinsamen Schirm aufweisen.

Kabelbündel:
cable bundle

Ein oder mehrere Verseilelemente, gewöhnlich desselben Typs oder derselben Kategorie. Das Kabelbündel kann einen gemeinsamen Schirm aufweisen. Anmerkung: Ein bewickeltes Bündel ist ein Beispiel für ein Kabelbündel.

Kern:
core

Zentraler Bereich eines Lichtwellenleiters, der zur Lichtleitung dient.

Kernexzentrizität:
core excentricities

Parameter der den Abstand von der Mitte des Faserkerns zur Mitte der ge-
samten Faser angibt.

Kodierung:
coding   

Eine mechanische Vorrichtung an einem Steckverbindersystem, die eine seitenrichtige Verbindung sicherstellt oder das Einführen eines Steckverbinders in eine Buchse bzw. einen LWL-Adapter desselben Steckverbindertyps verhindert, die einer anderen Anwendung zugeordnet ist.

Koppelverluste:
loss

Verluste, die beim Verbinden zweier Lichtwellenleiter entstehen. Man unterscheidet zwischen faserbedingten Koppellverlusten (unterschiedliche Fasertypen) und mechanisch bedingten Verlusten (Verbindungstechnik).

Low-Water-Peak-Faser:

Singlemode-LWL mit kleinem Dämpfungskoeffizienten im Wellenlangen- bereich zwischen dem 2. und 3. optischen Fenster durch Reduktion des OH-Peaks bei der Wellenlange 1,38µm (G.652C).

LWL-Schweißverbindung:
fused fiber splice

Ist eine Verbindung von zwei Lichtwellenleitern, die durch Verschmelzen der Enden, mittels Lichtbogen, entsteht.

Makrokrümmungen:
macrobending

Axiale Abweichungen (mit großen Durchmesser) eines Lichtwellenleiters von einer geraden Linie (z.B. auf einer Lieferspule).

Mantel:
cladding

Das gesamte optisch transparente Material eines Lichtwellenleiters, außer dem Kern.

Moden:
modes

Lösungen der Maxwellschen Gleichungen unter Berücksichtigung der  Randbedingungen der Faser.

Modendispersion:
modal dispersion

Ist die Überlagerung von Moden mit verschiedenen Laufzeiten bei gleicher Wellenlänge.

Modenfelddicke:
mode field diameter

Parameter zur Kennzeichnung der Lichtverteilung der Grundmode in der Singlemodefaser. Ergibt sich aus dem Abfall der Lichtstärke auf den 1/e-Anteil seines maximalen Wertes. Der Felddurchmesser ist meist etwas größer als der Kerndurchmesser des Lichtwellenleiters.

Modenfilter:
mode filter

Filter-Bauteil zum Abstrahlen der Moden höherer Ordnung.

Multimode-LWL:
multimode fiber

Lichtwellenleiter, dessen Kerndurchmesser groß im Vergleich  zur Wellen-länge des Lichts ist. In ihm können sich mehrere Moden ausbreiten.

Nachlauffaser:
backfiber

Hinter den zu messenden Lichtwellenleitern nachgeschaltete Faser.

Numerische Apertur:
numerical aperture

Ist der Sinus des Akzeptanzwinkels eines Lichtwellenleiters. Die numerische Apertur ist von der Brechzahl des Kerns und des Mantels abhängig.

Optische Rückflussdämpfung:
optical return loss

Summe aller Leistungsrückflüsse (Reflexionen und Rückstreuung) die durch eine bestimmte Länge eines LWL-Abschnittes hervorgerufen wird.

Optisches Rückstreu-
messgerät:

time domain reflectometer

Ein Messgerät, welches im Lichtwellenleiter rückgestreutes Licht misst. Ein optisches Rückstreumessgerät ermöglicht die gleichzeitige Messung von Dämpfungen und Reflexion sowie deren Orte auf dem Lichtwellenleiter.

Paar:
twisted pair

Ein verdrilltes Paar oder ein Stamm (zwei gegenüberliegende Leiter) in einem Sternvierer.

Pigtail:
pigtail

Siehe Anschlussfaser

Primärbeschichtung:
primärcoating

Mantelmaterial mit einem Durchmesser von 250m, das beim Ziehprozesses der Faser direkt auf das Glas aufgespritzt wird. Es besteht meist aus Acrylat oder Silicon.

Primärkabel:
primary distribution cable

Kabel, das den Standortverteiler mit dem (den) Verteiler(n) verbindet; Primärkabel dürfen Verteiler auch direkt miteinander verbinden.

Rangierfeld:
patch field

Rangierverteiler, der für die Verwendung von Rangierkabeln eingerichtet ist. Er            erleichtert die Systemverwaltung bei Umzügen und Änderung.

Rangierkabel:
patch field cable

Flexibles Kabelbündel oder flexibles Verseilelement, das mit Steckverbindern konfektioniert ist, und zur Herstellung von Verbindungen innerhalb von Rangierfeldern verwendet wird.

Rangierpaar:
patch field bundle

Ein Kabelbündel oder ein Verseilelement ohne Steckverbinder, mit dem eine Verbindung in Rangierfeldern hergestellt wird.

Rangierverteiler:
patch field distributor

Einrichtung, die das Auflegen und Verbinden von Verseilelementen mit Rangierkabeln und Rangierpaaren erlaubt.

Reflexionsdämpfung:
reflection

Verhältnis des reflektierten Lichts zum einfallenden Licht.

Rückschneidemethode:
cut-back technique

Methode zur Dämpfungsmessung bei dem der zu messende Lichtwellenleiter zurückgeschnitten wird.

Schnittstelle zum öffentlichen Netz:
common area interface

Übergabepunkt zwischen dem öffentlichen und dem privaten Netz. In vielen Fällen ist die Schnittstelle des öffentlichen Netzes der Punkt, an dem die Einrichtungen des öffentlichen Netzanbieters mit der Standortverkabelung verbunden sind.

Schnittstelle:
interface

Punkt, an dem Verbindungen zur universellen Verkabelung vorgenommen werden.

Sekundärkabel:
floor distribution cable   

Kabel, das einen Verteiler mit einem Etagenverteiler verbindet. Sekundärkabel dürfen auch Etagenverteiler im selben Gebäude verbinden.

Singlemodefaser:
single-mode fiber

Lichtwellenleiter, in dem bei der Betriebswellenlänge nur eine einzige Mode ausbreitungsfähig ist.

Spleiß:
splice

Stoffschlüssige Verbindung von Fasern.

Standortverteiler:
local area distributor

Verteiler, von dem die Primärverkabelung ausgeht.

Sternvierer:
star quad

Verseilelement, das aus vier miteinander verdrillten Adern besteht. Zwei sich gegenüberliegende Adern bilden einen Übertragungsweg (Stamm). Anmerkung 1: Kabel, die Sternvierer enthalten, können anstelle von Paaren verwendet werden, vorausgesetzt, ihre elektrischen Eigenschaften erfüllen dieselben Anforderungen. Anmerkung 2: Anstelle von Sternvierer wird häufig der Begriff Vierer verwendet.

Symmetrisches Kabel:
symmetrical cable

Kabel, das aus einem oder mehreren metallenen, symmetrischen Verseilelementen (Paaren oder Sternvierern) besteht.

Telekommunikation:
telecommunication technology   

Technologie, die sich mit der Übertragung, dem Senden und Empfangen von Zeichen, Signalen, Texten, Bildern und Tönen beschäftigt: d.h. Übertragen von Nachrichten aller Art über Draht, Funk, Licht oder andere elektromagnetische Systeme. Wenn in diesem Dokument der Begriff Telekommunikation verwendet wird, so wird ihm keine besondere rechtliche Bedeutung zugeordnet.

Tertiärkabel:
patch cable

Kabel, das den Etagenverteiler mit dem (den) informationstechnischen Anschluss (Anschlüssen) verbindet.

Totalreflexion:
total internal reflection

Reflexion an der Grenzfläche zwischen einem optisch dichteren Medium und einem optisch dünneren Medium, wobei sich das Licht im optisch dichteren Medium ausbreitet. Es wird kein Licht reflektiert.

Übertragungsstrecke:
transmission way

Der vollständige Übertragungsweg, der zwei beliebige anwendungsspezifische Einrichtungen miteinander verbindet. Geräteverbindungskabel und Geräteanschlusskabel sind Bestandteil der Übertragungsstrecke.

Universelle (anwendungsneutrale) Verkabelung:
universal cabeling

Ein strukturiertes informationstechnisches Verkabelungssystem, das geeignet ist, zahlreiche Netzanwendungen zu unterstützen. Universelle Verkabelung kann ohne Kenntnis über später benötigte Netzanwendungen installiert werden. Anwendungsspezifische Komponenten sind nicht Bestandteil der universellen Verkabelung.

Verbindungselement:
receptacle

Ein aktiver optischer LWL-Steckverbinder.

Verbindungspunkt:
connection point

Ort, an dem Geräteverbindungskabel aufgelegt und mit dem Teilsystem der Verkabelung verbunden werden, ohne Rangierkabel oder Rangierpaare zu verwenden.

Verdrilltes Paar:
twisted pair   

Verseilelement, das aus zwei Adern besteht, die miteinander in bestimmter Art verdrillt sind, um einen symmetrischen Übertragungsweg zu bilden.

Verkabelung:
cabeling   

Anordnung von Nachrichtenkabeln, flexiblen Kabeln und Verbindungstechnik, die den Anschluss von Einrichtungen der Informationstechnik unterstützt.

Verkabelungsstrecke:
interconnection way

Der Übertragungsweg zwischen zwei Schnittstellen der universellen Verkabelung. Sie schließt Geräteverbindungskabel und Geräteanschlusskabel aus.

Verseilelement:
stranding element

Kleinste Konstruktionseinheit eines Kabels. Ein Verseilelement darf von einem Schirm umgeben sein. Anmerkung: Ein Paar, ein Vierer und ein einzelner Lichtwellenleiter (LWL) sind Beispiele für Verseilelemente.

Verteiler:
distribution point

Verteiler, an dem das (die) Sekundärkabel endet(n) und auf dem das (die) Primärkabel aufliegen darf (dürfen). Zusammenstellung von Komponenten (z.B. Rangierfelder, Rangierkabel) für die funktionelle Verbindung von Kabeln.

Vorlauffaser:
launching fiber

Vor den zu messenden Lichtwellenleitern vorgeschalteter Lichtwellenleiter.

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